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Mittwoch, 24. November 2010
Montag, 31. Mai 2010
Samstag, 10. April 2010
Mittwoch, 11. November 2009
Freitag, 27. März 2009
Donnerstag, 1. Januar 2009
Mittwoch, 31. Dezember 2008
Sonntag, 14. Dezember 2008
Montag, 15. September 2008
Wenn der Ali einfach nicht mehr da ist
Wen verprügeln wir denn jetzt? Na dich!
Ein Grund für Nazi-Gewalt gegen Deutsche sei die geringe Anzahl an Ausländern in MV, sagt Claudia Teichmann vom Verein Lobbi, der in MV Opfer rechter Gewalt berät. "In einigen Regionen des Landes treffen Rechtsextreme kaum noch auf Menschen mit dunkler Hautfarbe."
Ob am Bahnhof Boizenburg, auf einem Parkplatz in Malchin, einem Zeltplatz in Ückeritz oder beim Dorffest in Zierow - allein seit Juli dieses Jahres wurden zahlreiche Menschen von Neonazis zusammengeschlagen.
Eine deutliche Zunahme rechtsextremistischer Straftaten stellt das Landeskriminalamt fest. Demnach stieg die Zahl der Fälle von 310 (2006) auf 470 in 2007. Allerdings fallen Taten wie das Blutbad von Wismarer Neonazis am Neujahrstag 2007 nicht in diese Kategorie. Fünf Männer hatten dabei einen 30-jährigen "Kameraden" in einer Gewaltorgie getötet. Motiv: Streit unter Betrunkenen.
Ein Grund für Nazi-Gewalt gegen Deutsche sei die geringe Anzahl an Ausländern in MV, sagt Claudia Teichmann vom Verein Lobbi, der in MV Opfer rechter Gewalt berät. "In einigen Regionen des Landes treffen Rechtsextreme kaum noch auf Menschen mit dunkler Hautfarbe."Ob am Bahnhof Boizenburg, auf einem Parkplatz in Malchin, einem Zeltplatz in Ückeritz oder beim Dorffest in Zierow - allein seit Juli dieses Jahres wurden zahlreiche Menschen von Neonazis zusammengeschlagen.
Eine deutliche Zunahme rechtsextremistischer Straftaten stellt das Landeskriminalamt fest. Demnach stieg die Zahl der Fälle von 310 (2006) auf 470 in 2007. Allerdings fallen Taten wie das Blutbad von Wismarer Neonazis am Neujahrstag 2007 nicht in diese Kategorie. Fünf Männer hatten dabei einen 30-jährigen "Kameraden" in einer Gewaltorgie getötet. Motiv: Streit unter Betrunkenen.
Samstag, 14. Juni 2008
"Ich bin und bleibe DDR"
Sonnenborn auf Tour durch den Osten
Natürlich haben wir auch oft versucht, mit den Leuten über das Gesellschaftssystem zu sprechen, über Ost und West, BRD und DDR, der Ost-West-Konflikt ist ja hochinteressant, und in „Titanic“ haben wir ihn entsprechend oft satirisch ausgeschlachtet. Auch der Bootsbesitzer erzählte stolz: „Drei Systeme habe ich mitgemacht, unter Hitler, unter Honecker und jetzt.“ Ich fragte natürlich nach, welches System am besten gewesen sei. Daraufhin stemmte er die Arme in die Hüften, seufzte auf „pfffffft“ und starrte minutenlang ratlos in den Himmel.
Die Plattenbauwohnungen im Osten seien zum Beispiel besser, weil sie alle den gleichen Schnitt haben, erklärte mir ein freundlicher Mittvierziger in Marzahn, „wenn man umzieht, kann man seine Auslegware einfach mitnehmen, die passt überall“.

Gut gefallen hat mir auch ein arbeitsloser Straßenbahnschaffner, der von sich sagte: „Ich bin und bleibe DDR.“ Der ging damals ins Bett, als die Grenze fiel. Seine Frau klebte vor dem Fernseher, und er ging ins Bett, weil er am nächsten Tag Frühschicht hatte. Er hat sich bei uns bitterlich beklagt, dass morgens nur vierzig Prozent seiner Kollegen zum Dienst erschienen seien, der Mauerfall war für ihn eine Störung im Betriebsablauf.
Unser schönstes Erlebnis hatten wir in einem Ort namens Stahnsdorf. Dort wurde gerade hochfeierlich ein neuer Platz eingeweiht, mit einem Mahnmal für die Opfer des Faschismus. Es gab zwei Bänke, ein bisschen Grün und ein paar Bäume. Es gab daneben allerdings auch noch vier große, nagelneue, überdimensionierte und um das Mahnmal herum plazierte sogenannte Hundekotbehälter.
Natürlich haben wir auch oft versucht, mit den Leuten über das Gesellschaftssystem zu sprechen, über Ost und West, BRD und DDR, der Ost-West-Konflikt ist ja hochinteressant, und in „Titanic“ haben wir ihn entsprechend oft satirisch ausgeschlachtet. Auch der Bootsbesitzer erzählte stolz: „Drei Systeme habe ich mitgemacht, unter Hitler, unter Honecker und jetzt.“ Ich fragte natürlich nach, welches System am besten gewesen sei. Daraufhin stemmte er die Arme in die Hüften, seufzte auf „pfffffft“ und starrte minutenlang ratlos in den Himmel.
Die Plattenbauwohnungen im Osten seien zum Beispiel besser, weil sie alle den gleichen Schnitt haben, erklärte mir ein freundlicher Mittvierziger in Marzahn, „wenn man umzieht, kann man seine Auslegware einfach mitnehmen, die passt überall“.

Gut gefallen hat mir auch ein arbeitsloser Straßenbahnschaffner, der von sich sagte: „Ich bin und bleibe DDR.“ Der ging damals ins Bett, als die Grenze fiel. Seine Frau klebte vor dem Fernseher, und er ging ins Bett, weil er am nächsten Tag Frühschicht hatte. Er hat sich bei uns bitterlich beklagt, dass morgens nur vierzig Prozent seiner Kollegen zum Dienst erschienen seien, der Mauerfall war für ihn eine Störung im Betriebsablauf.
Unser schönstes Erlebnis hatten wir in einem Ort namens Stahnsdorf. Dort wurde gerade hochfeierlich ein neuer Platz eingeweiht, mit einem Mahnmal für die Opfer des Faschismus. Es gab zwei Bänke, ein bisschen Grün und ein paar Bäume. Es gab daneben allerdings auch noch vier große, nagelneue, überdimensionierte und um das Mahnmal herum plazierte sogenannte Hundekotbehälter.
Donnerstag, 12. Juni 2008
Hoffnung für den Osten!
Endlich! Ratten von Alkoholsucht geheilt!
Bei Ratten, die sich durch das Drücken eines Hebels in ihrem Käfig selbst mit Alkohol versorgen konnten, ließ das Verlangen nach der Droge daraufhin innerhalb von nur zehn Minuten nach. Selbst Tiere, die an hohe Alkoholdosen gewöhnt worden waren, drückten den Hebel deutlich seltener und tranken weniger als zuvor.
Bei Ratten, die sich durch das Drücken eines Hebels in ihrem Käfig selbst mit Alkohol versorgen konnten, ließ das Verlangen nach der Droge daraufhin innerhalb von nur zehn Minuten nach. Selbst Tiere, die an hohe Alkoholdosen gewöhnt worden waren, drückten den Hebel deutlich seltener und tranken weniger als zuvor.
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